+++ Hundezentrum Münzner + Carolathal 26 + 08359 Breitenbrunn + Telefon 037756/79917 + Handy 0171/5778096 + Fax 037756/79918 +++

Hunde verdienen bessere Menschen - das etwas andere Hundebuch

Heiko Münzners Buch - als Hörbuch oder Taschenbuch

 

zu je 13,90 Euro

 

bestellen

 Navigation
 
 Aktuelle Termine

Klassentreffen 2011 - schön war´s!

Dankeschön - Führhundhaltertreffen 2010

Bilder vom Führhundhaltertreffen

Impressionen Hundeschule

 

Hundeschule Erik Wülfert

Allgemeines

Im Mai 2009 gründete ich, Erik Wülfert meine eigene Hundeschule der etwas anderen Art. Es wird mit Hunden aller Rassen  in den verschiedensten Bereichen gearbeitet. Besonderen Wert lege Ich während der Ausbildung auf die theoretische Schulung der zweibeinigen Hundeschulenbesucher. Da Hundeausbildung in Ihrem  Kopf beginnt. Die Ausbildungsmethoden sind auf den natürlichen Veranlagungen unserer Hunde aufgebaut und werden über positive Motivation gefördert.

 

+++ Telefonisch erreichen Sie mich unter 0162-9321311 +++

 

Meine Gedanken und Ziele

„Mensch und Hund in der modernen Zeit“

Heutzutage hält der Mensch in erster Linie Haushunde und hat mit spezialisierten Arbeitshunden relativ wenig am Hut. Das heißt aus Arbeitshunden werden Haushunde gemacht, was leider allzu oft erhebliche Probleme mit sich bringt. Viele Hundebesitzer gehen blauäugig davon aus die Grundbedürfnisse eines jeden Hundetyps problemlos und vor allem bedenkenlos abdecken zu können. Die meisten werdenden oder frisch gebackenen Hundebesitzer kaufen sich eventuell ein Buch über Rassehunde, lesen kurz die Rassebeschreibung und entscheiden dann, der ist es.

 

 

3 kurze Beispiele maßloser Selbstüberschätzung und Verantwortungslosigkeit

1. Ein älteres Ehepaar wollte sich einen Labrador anschaffen. Ihnen wurden vom Züchter mehrere Hunde gezeigt aber keiner gefiel. Beim Gang durch die Zwingeranlage wurden Sie auf Hunde aufmerksam, welche sofort durch ihr Aussehen bestachen. So einen nehmen wir. Nach etwa 2 Wochen fanden sie heraus, dass ein kleiner Münsterländer bei Ihnen eingezogen war. Und so nahmen die Probleme ihren Lauf.


2. Eine Bekannte kaufte sich im Ausland (Spontankauf) einen Hund zum Sonderpreis von nur 59Euro, weil doch die Welpen so süß waren. Als ich ihn das erste mal sah, dachte ich nur armer Hund. Denn es war ein Australian Shepherd-Terriermischling und ich kannte die „Bewegungsfreudigkeit“ der ganzen Familie. Der Hund ist ein Dauerbeller geworden. Die Zecken in der wärmeren Jahreszeit darf nur ich ihm entfernen. Seinem Rudel haut er zur Belohnung bei solchen Aktionen die Zähne in Wade und Hände. Böser, böser Hund!


3. Eine Frau kaufte sich eine 4jährige Schäferhündin und kam mit dieser absolut nicht zurecht. Die Hündin reagierte extrem aggressiv auf andere Hunde. In einem Gespräch stellte sich heraus, das sie den Hund eigentlich für ihre 12jährige Tochter als bodygard angeschafft hatte. Wenn die Tochter Abends mit den Kumpels um die Häuser zog, sollte sie den Hund zum Schutz mitnehmen. Völlig Verantwortungslos, das kann bitterböse enden für Tochter, Kumpels, unbeteiligte, Hund und andere Hunde.

 

Aber zum Glück gibt es auch sehr viel Hundebesitzer bei denen die Mensch-/ Hundebeziehung wirklich harmoniert. Dies erreicht man nur über Selbstverantwortung, konsequentes Handeln, ruhige Ausstrahlung, Durchsetzungsvermögen, Spaß/ Freude und vor allem positives Denken soll aber nicht heißen unserem Hund nur Zucker in den Allerwertesten zu blassen, sondern in manchmal nervenden Situationen (z.B. Hundebegegnung) ruhig, gelassen aber wenn nötig korrigierend auf unseren Hund einzuwirken.
Denn Hunde sehen uns nicht als Artgenossen, sondern vielmehr als Sozialpartner Mensch. Trotzdem entwickeln sie grenzenloses Vertrauen zum Menschen. Unseren Hunden ist es egal ob wir reich, arm, dünn, dick, schön oder eben kein Model sind .
Deshalb sollte man sich ab und zu die Frage stellen: Werde ich diesem besonderen Vertrauen gerecht?
Anstatt die Hunde zu vermenschlichen und somit unsere eigenen egoistischen Bedürfnisse zu befriedigen, sollten wir versuchen uns so gut wie möglich zu verhundlichen. Dazu gehört vor allem die Mimik, Gestik, Körpersprache von Hunden zu verstehen. Aber unsere Hund können auch Stimmungsschwankungen seines Besitzers deuten. Zum Beispiel, strenger Blick, Stirnrunzeln, Imponiergehabe oder Lächeln, sanfter Blick, entspannte Körperhaltung führen bei einer harmonischen Mensch-/ Hundbeziehung zm gewünschten Verhalten. Allerdings muss Ein Hund klare Regeln  und Grenzen auch erst lernen wie ein Kind. Leider macht es ein großer Teil aller Hundehalter  seinem Hund schwer bis unmöglich Hund zu sein und zu bleiben. Arbeitstempo, Leistungsdruck und Schnelllebigkeit sind Lebenserscheinungen, welches das Hauptübel der heutigen Zeit darstellt. Da werden Dinge die nicht sein dürfen gerne verdrängt. Wir suchen nach
Ausreden oder setzen Gerüchte in die Welt, warum der „verhaltensgestörte Hund“ keinesfalls das eigene Spiegelbild sein kann. Andere sind Schuld.
Aber es gibt sie dennoch, den überwiegenden Teil der Hundebesitzer, welche meine oder eine andere Hundeschule besuchen  die regelmäßig ihr Verhältnis zum Hund überdenken. Tierliebe  in einem anderen Blickwinkel setzen, eigene Schwächen eingestehen und z.B. nach einer misslungenen Prüfung nicht die Schuld beim Hund suchen.
Eben solche Hundehalter bringen meine Augen zum Leuchten. Es könnte und müsste mehr davon geben. Jeder hat selbst in der Hand ob das Zusammenleben mit unserem Hnd Fluch oder Segen wird.


Zum Schluss noch, für mich drei wichtige Zitate bekannter Hundeversteher.


„Ein Hund wird niemals ein besserer oder schlechter Mensch.“
„Jeder besitzt den Hund, welchen er verdient.“
„Jeder Hund hat ein Arschloch aber nicht jedes Arschloch braucht einen Hund.“

 

 

 

© www.h-z-m.de

 
CMS